„Musik und Gesang verbinden Menschen sicherer als Worte.“ (Zoltán Kodály)
Zum zweiten Mal organisiert Hosman Durabil auf der Moara Veche/ Alten Mühle einen Intensiv-Workshop für ukrainischen mehrstimmigen Gesang. Wir freuen uns schon sehr auf den August und Ana Ochrimchuk!
Details erfahrt ihr auf Anfrage per Email an [email protected]. Anmeldeschluuss ist der 15. Juni 2026!
Ein Überblick über den Workshop 2025
Ania
«Der ukrainische Polyphonie-Gesangskurs in Hosman ist eine wunderbare Erfahrung sowohl für diejenigen, die bereits ein wenig singen können, als auch für diejenigen, die noch nie gesungen haben. Die Kursleiterin Ania Ohrimchuk ist eine außergewöhnliche Sängerin und Persönlichkeit. Ihr Talent und ihre Leidenschaft für den Gesang machen ihre Stimme unglaublich und sorgen für Gänsehaut 😉. Während einer Woche voller stundenlanger Übungen werden Sie sich nicht erschöpft fühlen, denn Ania weiß, wann es Zeit ist, eine Pause zum Durchatmen einzulegen, wann man sich ein wenig bewegen sollte und wann es Zeit für eine weitere unglaubliche Volkssage ist. In diesem Kurs geht es nicht wirklich ums Singen, sondern um Klang. Wir lernen, wie wir ihn in uns selbst finden, wie wir ihn zähmen und wie wir ihn zum Vorschein bringen können. Wir lernen auch viel über uns selbst, unsere Ängste, Grenzen, Wünsche und darüber, wie unser Körper und unser Geist funktionieren. All dies findet an einem wunderschönen Ort statt – Moara Veche in Hosman, wo Sie von wunderbaren Gastgebern vom ersten Moment an wie ein besonderer Gast behandelt werden und bei Ihrer Abreise bereits Freunde sind! Wenn Sie sich entscheiden zu gehen, fällt Ihnen das natürlich schwer.»
Erik
«Ein polyphones Sommererlebnis: Die Stimme zu erheben, ihren Klang und ihre Schwingungen zu erkunden, ihr Kraft und Ausdruck zu verleihen und einzustimmen in eine Vielstimmigkeit, sich mit der eigenen Stimme gehalten in einem Gesamtklang erlebend und abwechselnd getragen und geleitet werden von verschiedenen anderen Stimmen umschreibt die Besonderheit meines polyphonen Sommererlebnisses.
Ein Dorf, eine Gruppe von Menschen, viele Geschichten und unterschiedlich erlebte Geschichte, Leibspeisen, Begegnungen mit Anderen und Andersartigkeit, am Morgen ukrainischer Gesang, am Nachmittag Lebenswege einer Roma-Familie, Bukolik und Balkanbarock, Staub und Lichtfetzen in einer Synagoge, geblasenes Schofar, Gesang am Abend, Vielsprachigkeit, Hitze, das kühlende Innere einer Kirchburg.
In einer besonders wirkenden Landschaft, sich stimmlich entlang des Horizontes begegnen. Sich zu verbinden im und mit dem Raum, die vertikale Wirkung zu empfinden, wenn der Raum und die Zeit mitschwingt, Klarheit in dem geleitet werden, die einzelne Stimme selbstständig zu entwickeln.
Polyphonie zu erleben, als eine Form des Miteinanders in einer Gruppe, in einer Gemeinschaft, in einer Gesellschaft, in der Begegnung von Menschen. Offene Themen, Menschheitsthemen und die persönliche Erkenntnis das traditionelle Lieder weit mehr sind, als das was als sprachliches Bild wiedergegeben wird.
Eine besondere Form von Urlaub. Eine, meine erste Gruppenreise ganz anders. Mit kulinarischen Köstlichkeiten und einer Einladung neues, ungewohntes zu probieren, sich umsorgt und gesehen zu fühlen, Entbunden zu sein von den Alltagsverrichtungen und im Tausch Eingebunden zu sein in die Vielgestalt der Kulturen und der Religionen und der ländlichen Strukturen. Begegnungen mit der gedankenlosen Macht der Gier, welche Lebensräume vereinnahmt und Wege wegnimmt und homophon plärrt und schmettert Gutes zu tun. »
Und hier einige Audiobeispiele:

Română




