Vom Anfang – Die Geschichte der Alten Mühle

Um Euch und Sie auf den Besuch der Alten Mühle vorzubereiten, erzählen wir ein wenig über Hosman/ Holzmengen, jenes Dorf in dem sich unser lebendes Museum befindet. Holzmengen ist ein typisch sächsisches Dorf im Harbachtal, das noch andere Dörfer in seiner mittelalterlichen Landschaft versteckt – in blühenden Weiden, ausgedehnten Heuwiesen und Wäldern auf den Höhenzügen. Die Kirchenburg bestimmt das Panorama mit den Fogarascher Bergen in der Ferne.

Alles begann (neu) 2004

In dieser stillen Landschaft, ist die Alte Mühle wie ein Farbklecks, ein ganzes Stück Schule über das Leben eines siebenbürgischen Dorfes. Wir denken, dass Traditionen und Erbe unserer Region über die Schätzung der Kulturlandschaft und die Schaffung eines solchen Zentrums mit seinen lebendigen Elementen – Mühle, Bäckerei und Schmiede – gerettet werden können.

Architektur

Die langen und geraden Straßen, die sächsischen Häuser mit ihren dicken Mauern und schweren Toren verleihen dem Dorf einen „organisierten” Eindruck. Der traditionelle Aufbau eines Hofs geht von einer mittelalterlichen Form aus. Auch wenn die Dimensionen sich unterscheiden, die Höfe bestanden stets aus einer „Guten Stube” zur Straße hin, mit anschließendem großen Tor und Eingangstür.
Dementsprechend finden sich auf der Alten Mühle die Räume der Bäckerei und der Laden. An das Wohnhaus schloss sich normalerweise ein Stall an, der hier umgebaut wurde.
An dieser Stelle schließt die Mühle an, gefolgt von der Schmiede. Ganz hinten schließt sich der Hof mit der quer stehenden Scheune, an die sich bei alten und großen Höfen noch der Obst- und Küchengarten anschloss.

Kultur und Technik

Die Getreidemühle gehörte einem rumänischen Müller. Angetrieben von einem uralten Benzinmotor, lief sie mehrere Jahrzehnte. So erhielten sich traditionelle Müllereitechniken. Mit dem Tod des Müllers verfiel die Mühle – es finden sich heute kaum noch Mühlen in der Umgebung. Dennoch wollen wir mit der Sanierung der Mühle einen neuen Impuls für den Anbau von Weizen und anderem Getreide in der Region geben.

Der Motor „Langen & Wolf”

Mit Unterstützung des MET konnte 2004 die Mühle mit ihrem – aus einem Nachbardorf gebrachten – Motor aus dem späten 19. Jahrhundert erworben werden. „Langen & Wolf” waren die ersten Inhaber von Lizenzen für Otto-Motoren der Österreichisch-Ungarischen Monarchie – insofern haben wir hier ein Stück Technikgeschichte zu sehen. Die 1920 in der Firma der Gebrüder Schiel, Kronstadt/ Braşov, hergestellte Mühle hat einen einfachen Gang für Mais und einen kompletten Getreidemahlgang mit Transportliften, Reinigungsgang und einem Sichter für 5 Mehlsorten.

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